Posts Tagged Full Tilt Poker

Implied und Reverse Implied Odds

Wenn man den Grundgedanken hinter Odds und Outs verstanden hat, wird es Zeit sich mit Implied und Reverse Implied Odds zu beschäftigen, da die normalen Odds-Berechnungen (oder Expressed Odds) oft nicht ganz genau sind. Implied Odds beziehen eine mögliche größere Auszahlung am Ende der Hand, wenn man seinen Draw trifft, mit in die Berechnung ein und ermöglichen daher oft trotz scheinbar unvorteilhafter Potodds zu callen.

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Arten von Bets bei Poker

Es gibt beim Pokern verschieden Arten von Bets, die ein Spieler machen kann. Die bekannteste ist die Value Bet, also ein Einsatz, wenn man denkt die beste Hand zu halten und den Geld vom Gegner bekommen möchte. Wenn man zum Beispiel Top Pair Top Kicker auf einem unkoordinierten Board (keine Flushes oder Straights möglich) hält, sollte man eine Value Bet machen. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, wenn man auf eine Value Bet verzichten sollte, oder Situationen wo eine andere Bet besser passen würde. Zum Beispiel hält man AK auf einem K88 Board. Entweder hat der Gegner nun eine 8 und man liegt sehr weit zurück (etwa 8%) oder er hat keine 8 und man liegt sehr weit vorne (83%). Diese Situation bezeichnet man als WAWB, Way Ahead or Way Behind, man liegt also entweder klar hinten oder klar vorne. Hier macht eine Value Bet keinen Sinn.

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Sit and Go und das Heads up

Beim Online Poker gibt es verschiedene Turniertypen und Turnierarten. Es gibt das Cash Game, wo man sich mit seinem Echtgeld mit anderen Spielern bis zu 9 Leuten messen kann. Es gibt aber auch die großen Mtt´s sprich die Turniere mit einem garantierten Preispool. Da ich schon Erfahrungen mit dem Cash Game und den größeren Turnieren gemacht habe, wollte ich nun ein kleineres Turnierformat wählen und das war ein Sit&Go. Ich hatte mich in ein Knockout Guarantee Turnier eingekauft für 3.30$, wobei ich für jeden rausgeworfenen Spieler eine Bounty sprich ein gewisses Kopfgeld bekommen habe. Bei diesem Turnier waren pro Kopf 0.50$ angesetzt und ich wollte mich aber nicht davon verlocken lassen, mit marginalen Händen auch einen Short Stack desswegen zu callen, nur wegen der Bounty.

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Stud Poker

Stud:

Bevor No Limit Holdem so bekannt und die populärste Variante wurde, gab es ein anderes Spiel, das in Casinos am weitesten verbreitet war. 7 Card Stud. Diese Pokervariante wird mit dem gleichen Deck gespielt wie No Limit Holdem, allerdings werden pro Spieler bis zu 7 Karten verwendet, was die maximale Spieleranzahl an einem Tisch auf 8 reduziert (wobei auch dies theoretisch nicht ausreichen würde, wenn alle Spieler  bis zur 7th Street involviert wären. Hier findet man direkt den nächsten Unterschied zum Holdem. Es gibt in dem Sinne keinen Flop, Turn und River, sondern die 3rd Street, wo man die ersten 3 Karten bekommt, die 4th Street, wo man die vierte bekommt, bis hin zur möglichen 7th Street und siebten Karte. Stud ist auf Full Tilt Poker mittlerweile wieder eine recht beliebte Variante und findet derzeit auch immer mehr Anhänger. Die ersten 2 Karten, sowie die letzte werden zusätzlich verdeckt gegeben, während die restlichen Karten für jeden Gegner ersichtlich offen auf dem Tisch liegen. Daher ist Stud ein Spiel der Informationen, da man oft schon relativ genau die Hand des Gegners bestimmen kann.

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