Stud Poker
Stud:
Bevor No Limit Holdem so bekannt und die populärste Variante wurde, gab es ein anderes Spiel, das in Casinos am weitesten verbreitet war. 7 Card Stud. Diese Pokervariante wird mit dem gleichen Deck gespielt wie No Limit Holdem, allerdings werden pro Spieler bis zu 7 Karten verwendet, was die maximale Spieleranzahl an einem Tisch auf 8 reduziert (wobei auch dies theoretisch nicht ausreichen würde, wenn alle Spieler bis zur 7th Street involviert wären. Hier findet man direkt den nächsten Unterschied zum Holdem. Es gibt in dem Sinne keinen Flop, Turn und River, sondern die 3rd Street, wo man die ersten 3 Karten bekommt, die 4th Street, wo man die vierte bekommt, bis hin zur möglichen 7th Street und siebten Karte. Stud ist auf Full Tilt Poker mittlerweile wieder eine recht beliebte Variante und findet derzeit auch immer mehr Anhänger. Die ersten 2 Karten, sowie die letzte werden zusätzlich verdeckt gegeben, während die restlichen Karten für jeden Gegner ersichtlich offen auf dem Tisch liegen. Daher ist Stud ein Spiel der Informationen, da man oft schon relativ genau die Hand des Gegners bestimmen kann.
Der Sklansky-Chubukov-Push
Der Sklansky-Chubukov-Push ist eine Ergänzung zur Standard Shortstack Strategie. Der Push ist teil einer fortgeschrittenen SSS, die man ab NL50-100 (sprich Blinds von 25 Cents und 50 Cents bzw. Blinds von 50 Cent und 1 Dollar) spielen sollte und die mit Steals und Re-Steals arbeitet. Diese Erweiterung der SSS kann auf diesen Limits bei Full Tilt Poker durchaus Erfolge bringen. Der Sklansky-Chubukov-Push (oder SC-Push) im Speziellen ist ein Open-Raise All-In aus dem Cutoff, vom Button oder dem Small Blind. Dieser Spielzug beruht auf der Tatsache, dass uns der Gegner rein theoretisch nur mit AA profitabel callen kann, und ist insgesamt ein mathematisch perfekter Spielzug. Natürlich sollte man zum Beispiel AA nicht direkt All-In pushen, da man eben zu selten gecallt wird. Aber kleine Paare und Baby-Asse, die man sonst als Shortstack nicht spielen würden, und die sich auch auf den meisten Flops sehr schwer spielen, kann man so profitabel vor dem Flop pushen.
Downswing
Pokerspieler hassen dieses Wort. Downswing. Es beschreibt nämlich das, was viele Pokerspieler gerne auf ewig vergessen und aus ihrem Spiel verbannen wollen, nämlich die Varianz, die sich bei einem Downswing gegen einen wendet. Doch erstmal müssen wir ein paar Begriffe klären. Jede Aktion im Pokern hat einen Erwartungswert (Expected Value oder kurz EV). So hat ein Fold grundsätzlich einen EV-Wert von 0, da man weder Chips gewinnen noch verlieren kann, wenn man foldet. Setzt man dagegen, zum Beispiel mit 2 Assen vor dem Flop all seine Chips hat man gegen zwei beliebige Karten eine ca. 80% Gewinnchance. Wenn man jetzt einen Stack von 5$ vor sich stehen hat und der Gegner auch 5$ im Spiel hat, ist der Pot nach dem Call 10$ groß. Nach der EV dürfte man jetzt mit 8$ Gewinn rechnen. Im Endeffekt geht das bei einem konkreten Beispiel natürlich nicht, da man entweder die 10$ gewinnt oder sie eben verliert. Wenn man diese Situation nun aber hunderte Male durchspielt würde man im Schnitt 8$ Gewinn machen.
Spiel gegen einen Profi
Davon träumt wohl jeder Amateur , einmal gegen einen Profi wie Daniel Negreanu, Chris Ferguson oder Katja Thater zu spielen. Auch ich wollte diese Erfahrung unbedingt sammeln aber extra nach Amerika fliegen wollte ich nicht und vor allem um die Einsätze der Profis spielen wollte ich auch eigentlich nicht.
Da kam mir die Idee. Onlinepoker. Ich war schon bei einer Seite registriert und wollte nun mein Glück versuchen. Doch da kam wieder mein Problem, die Bankroll. Hatte ich doch nur eine 100$ Bankroll sah ich mein Unterfangen schon dahingleiten . Die Profis spielen online um bis zu 20.000$ pro Pot und in Turnieren ab 200$ Buy-in.









































